Alpine Gutachten

bei Unfallszenarien

Wir sind beide aktive Bergführer, Ausbildner und Gutachter mit langjähriger Erfahrung. Reto Ruhstaller ist zudem Jurist und Erstbegeher zahlreicher Klettertouren. Michael Wicky ist Physiker, führte eine Bergschule und verfasste Lehrbücher zu Bergsportthemen.

Unfallgutachten für:

Berg- und Skitouren
Freeriden
Klettern (Halle & Fels)
Hochtouren & Wanderungen

Leitidee

Uns ist wichtig, dass wir die Fragen unserer Auftraggeber kompetent und ausgewogen beantworten. Dabei legen wir ein spezielles Augenmerk darauf, die manchmal komplexen Sachverhalte einfach und für einen Bergsport-Laien verständlich zu erklären. 

Gutachter

Wir kennen uns seit unseren Jugendjahren in der Jugendorganisation des SAC Pilatus. Zwischenzeitlich waren wir mehrmals zusammen als Bergführer tätig. Als Gutachter schätzen gelernt hatten wir uns 2011, als wir ein gemeinsames Gutachten zu einem komplexen Kletterunfall verfassen durften. Unsere Wege kreuzten sich immer wieder. So konnten wir beispielsweise im Herbst 2022 zusammen einen Vortrag im Rahmen der FEB-Weiterbildung zum Thema “Gutachten verfassen - Stolperstellen und praktische Tipps” halten.

Reto RuhstallerReto Ruhstaller

Reto Ruhstaller

Bergführer mit eidg. Fachausweis (1998), Lizentiat Rechtsstudium (2001, Uni Zürich). Seit 2002 Teilzeitanstellung im Rechtsdienst des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern und selbständiger Bergführer im Nebenerwerb.

Seit 2004 Mitglied der “Fachgruppe für Expertisen bei Bergunfällen [FEB]» und Verfasser zahlreicher Expertisen zu Bergunfällen in allen Bergsportdisziplinen.

Wohnt in Engelberg (OW); verheiratet, zwei Kinder, Jahrgang 1973.

Weitere Tätigkeiten
Michael WickyMichael Wicky

Michael Wicky

Bergführer mit eidg. Fachausweis (1992), Physiker mit Diplomarbeit in theoretischer Teilchenphysik (1996, Uni Bern), Mitgründer der Bergschule Bergpunkt AG (2000), deren Geschäftsführer er bis 2023 war. Zurzeit arbeitet er als Bergführer, bei Bedarf als Alpingutacher und auf Anfrage für Schulungen und Vorträge zu Bergsportthemen.

Seit 2011 Mitglied der «Fachgruppe für Expertisen bei Bergunfällen [FEB]» und Verfasser zahlreicher Expertisen zu Bergunfällen in allen Bergsportdisziplinen.

Wohnt in Worb (BE); verheiratet, zwei erwachsene Söhne, Jahrgang 1965.

Weitere Tätigkeiten

Netzwerk

Durch unsere lebenslange Tätigkeit im Bergsport sind wir bestens vernetzt und kommen so für unsere Gutachten zu wichtigen Informationen. Auch kennen wir die geltenden Regeln und Standards und haben sie zum Teil mitgeprägt. Wir sind Mitglieder des Schweizer Alpenclubs (SAC) und des Schweizer Bergführerverbands (SBV), arbeiten für Jugend und Sport (J+S) und hatten immer wieder mit der Armee oder dem Schnee und Lawinenforschungsinstitut (SLF) zu tun.

Wir sind bei der Fachgruppe Expertisen bei Bergunfällen (FEB) akkreditiert und besuchen dort die alle zwei Jahre stattfindenden Weiterbildungen, an welchen neben den Gutachtern auch Personen aus den Strafverfolgungsbehörden, der Justiz, der Anwaltschaft und von Versicherungen teilnehmen. Die FEB fragt uns regelmässig für Gutachten an.

Gut vernetzt im Schweizer Alpenraum

Logo SACLogo SBVLogo J+SLogo SLFLogo FEB

Unsere
Arbeitsweise

Objektivität und Kompetenz

Uns ist Objektivität und eine hohe Fachkompetenz wichtig. Entspricht ein Fall nicht unseren Kompetenzen, oder kennen wir die Beteiligten zu gut, nehmen wir den Auftrag nicht an, können aber gerne bei der Suche nach einem anderen geeigneten Gutachter behilflich sein.

Zusammenarbeit

Im Idealfall begleitet uns beim Augenschein ein Hilfsgutachter. Im Anschluss beantworten wir gemeinsam grob den Fragenkatalog. Der Hilfsgutachter überprüft gegen Schluss nochmals das Gutachten. So wird das Gutachten deutlich besser, ohne wesentlich teurer zu sein.

Seriöse Beurteilung

Wir kennen viele Gebiete der Schweizer Alpen von unseren Touren. Trotzdem nehmen wir für die meisten unserer Gutachten einen Augenschein vor. So können wir eine wirklich seriöse Beurteilung abgeben.

Klärung von Unsicherheiten

Bestehen Unsicherheiten im Sachverhalt, versuchen wir dies in Absprache mit den Auftraggebern zu klären. Falls wir Annahmen machen, legen wir das in unserem Gutachten offen.

Verhaltensbeurteilung

Wenn wir in einer Frage das Verhalten einer Person beurteilen müssen, legen wir zuerst die Lehrmeinung dar, brechen dann hinunter, was dies für den konkreten Fall bedeutet und zeigen schliesslich auf, was gut oder nicht gut gemacht wurde.

Verständliche Gutachten

Wir zeigen in unseren Gutachten für Bergsport-Laien verständlich, welche Herausforderungen es am Berg zu meistern gilt und welche Techniken angewendet werden.

Kompetente Beratung

Uns ist wichtig, dass unser Auftraggeber kompetente, den Gesetzen, Regelungen und herrschenden Standards entsprechende Antworten bekommt.

Einblick in
bisherige Gutachten

Wir machen Gutachten für Strafverfolgungsbehörden, Gerichte, Versicherungen und Private. Hier schematisch ein paar Beispiele zu typischen Fällen, wie sie uns zugetragen wurden.

Gutachten für die Staatsanwaltschaft: Spaltensturz auf einer Skihochtour
Gutachten für eine Versicherung: Absturz an einem Sechstausender in Peru
Gutachten für Private: Kletterunfall in der Kletterhalle
Gutachten für eine Versicherung: Lawinenunfall mit Bergführer
Gutachten für ein Kantonsgericht: Absturz auf einer Wanderung
Gutachten für die Staatsanwaltschaft: Absturz an einem 4000er

Sie benötigen ein
Gutachten?

Unkomplizierte Kontaktaufnahme

Wie lange es von der Auftragserteilung bis zur Abgabe dauert, hängt davon ab, wie umfangreiche Abklärungen nötig sind. Muss eine Ortsschau durchgeführt werden und müssen dafür noch gute Bedingungen am Berg herrschen, kann es drei bis fünf Monate dauern.

In einem ersten Gespräch klären wir, wie wir Ihnen weiterhelfen können. Möchten Sie dann ein Gutachten, stecken wir zusammen den inhaltlichen, zeitlichen und finanziellen Rahmen ab. Das Gutachten kann je nach Situation und den Wünschen des Auftraggebers von einem von uns, gemeinsam von uns beiden oder mit einem anderen Gutachter zusammen erstellt werden. 

Kontakt

Vorgehen

Gemeinsames Erstgespräch.
Inhaltlicher, zeitlicher und finanzieller Rahmen definieren.
Gutachter bestimmen.
Gesamtüberblick und Planung.
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